Dauermedikation trotz Corona fortführen

Medizin und Markt Autor: Dr. Beate Fessler

Bei COPD-Patienten könnte die Infektanfälligkeit steigen. Bei COPD-Patienten könnte die Infektanfälligkeit steigen. © iStock/haryigit

Jede schlecht behandelte Grunderkrankung erhöht die Infektanfälligkeit der Patienten, sagt ein Experte. Also bei COPD in jedem Fall weiterbehandeln?

Zentrales Anliegen in der COPD-Therapie ist die Prävention von Exazerbationen. Je nach Häufigkeit bzw. Schwere der Verschlechterung werden hierfür Steroide eingesetzt. Doch welchen Stellenwert haben sie in der momentanen COVID-19-Situation?

Nach den Empfehlungen von GOLD*sollte bei COPD-Patienten eine Therapie mit inhalativen Kortikosteroiden (ICS) initiiert werden, wenn sie wegen einer Exazerbation hospitalisiert werden mussten oder bei mindestens zwei moderaten COPD-Exazerbationen pro Jahr. Das gilt unabhängig von der derzeitigen Bedrohung durch SARS-CoV-2. „Wir haben aktuell überhaupt keine Evidenz dafür, dass die Anwendung von ICS bei Atemwegserkrankungen - weder bei Asthma noch bei...

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