Defi-Weste schließt die Sicherheitslücke

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: ZOLL CMS GmbH

Eine unter den Kleidern getragene Defibrillator-Weste kann Patienten vor dem plötzlichen Herztod ebenso gut schützen wie der implantierte Defi – zumindest vorübergehend.


Patienten mit schlechter Ventrikelfunktion nach Myokardinfarkt tragen ein hohes Risiko für Kammerflimmern – bei ihnen besteht die Indikation für einen implantierbaren Cardioverter-Defibrillator (ICD).


Über anderen Patienten schwebt das Damoklesschwert „plötzlicher Herztod“ wegen einer dilatativen Kardiomyopathie oder einer akuten Myokarditis, auch ihnen kann der Defi in Dauerbereitschaft das Leben retten.


Ob ein ICD langfristig benötigt wird, zeigt sich bei Postinfarktpatienten jedoch oft erst nach etwa drei Monaten. Mitunter steigt die Ejektionsfraktion in dieser Zeit wieder an und die Arrhythmiegefahr sinkt.

Bei Myokaritis nur in der Akutphase ICD nötig

Patienten mit Myokarditis tragen...

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