Demenz-Therapie spart Kosten

Autor: AT

Die Krankheitskosten für Demenz werden sich laut Hochrechnungen in den nächsten 20 bis 30 Jahren verdoppeln, so Charitxe9-Gesundheitsforscher Dr. Johannes F. Hallauer. Angesichts leerer Kassen - insbesondere der Pflegeversicherung - ein Problem, das jetzt schon in Angriff genommen werden sollte. Dabei geht es nicht nur um das Aufspüren von Kosteneinsparpotenzialen, sondern auch um eine gerechtere Verteilung der Kosten insgesamt.

Derzeit tragen die pflegenden Angehörigen von an Demenz Erkrankten mit zwei Dritteln der Gesamtkosten die finanzielle Hauptbelastung, etwa ein Drittel der Kosten bringt die Pflegeversicherung auf. Nur drei Prozent gehen zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung. Kein Wunder also, dass die Demenz für die GKV kein größeres Problem darstellt. Aus volkswirtschaftlicher Sicht aber besteht dringender Handlungsbedarf. Betrachtet man nämlich die demographische Entwicklung und die ungeheuren finanziellen Belastungen, die Familien auf sich nehmen müssen, einschließlich der leeren Kassen der Pflegeversicherung, wird deutlich, mit welchem Problem die Gesellschaft künftig konfrontiert wird.

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