Demenzkranke medikamentös unterversorgt

Autor: khb

Die kontinuierliche ambulante medizinische Versorgung von in Heimen lebenden Demenzkranken ist längst nicht überall eine Selbstverständlichkeit. Für niedergelassene Haus- und Nervenärzte ergibt sich daraus – bei 200 000 Neuerkrankungen jährlich hier zu Lande – ein wachsendes Betätigungsfeld.

Vor allem die Verordnung innovativer Antidementiva wird noch immer vernachlässigt. Das ist ein Fazit einer Veranstaltung des von der Firma Merz Pharma unterstützten „Zukunftsforums Demenz“ zusammen mit dem Diakonischen Werk.
Der gewichtigste Kostenfaktor bei Demenzerkrankungen ist die Pflege, während die von der Krankenversicherung zu tragenden Ausgaben für die Diagnostik, Behandlung und Verordnung nur 3 % der Gesamtkosten der Demenz ausmachen.

Heimunterbringung hinauszögern

In der medikamentösen Therapie mit wirksamen Antidementiva gibt es dennoch eine manifeste Unterversorgung, kritisierte Dr. Johannes F. Hallauer von der Charité Berlin. Dabei seien diese Präparate nachweislich...

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