Demenzrisiko im Blut bestimmen?

Autor: Birgit Maronde, Foto: thinkstock

Für die Alzheimer-Krankheit gibt es zwar heute eine Reihe von Biomarkern, ein einfacher Bluttest fehlt jedoch nach wie vor. Das könnte durch die Bestimmung von Progranulin bald anders werden.

Nachgewiesene Amyloidose und neuronaler Schaden – auf diese Kriterien stützt sich die Diagnose der Alzheimer-Krankheit, die ja nach den neuen US-Kriterien die gesamte klinische Phase vom Prodromalstadium bis zur manifesten Demenz umfasst.


Für den Nachweis geeignet sind prinzipiell:
Liquorparameter: vermindertes Beta-Amyloid 1-42, erhöhtes Gesamt-Tau und phosphoryliertes Tau
• PET: Nachweis von Amyloid, Nachweis eines Glukose-Hypometabolismus
Strukturelle MRT-Bildgebung: Atrophie des medialen Temporallappens
Genetik: Pathogene Mutationen in APP, PS-1 oder PS-2


Allerdings scheinen die genannten Methoden selbst für die US-Autoren nicht in der Routinediagnostik geeignet. „Sowohl für die...

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