Den gestörten Zellstoffwechsel schachmatt setzen

Medizin und Markt Autor: Christine Vetter

Neue Befunde zum Wirkmechanismus von Teriflunomid bei Multipler Sklerose. Neue Befunde zum Wirkmechanismus von Teriflunomid bei Multipler Sklerose. © Andrey Popov – stock.adobe.com

Nach wie vor wird über die Pathophysiologie der Multiplen Sklerose diskutiert. Aktuelle Forschungsbefunde weisen auf einen veränderten Zellmetabolismus von T-Zellen hin. Das MS-Therapeutikum Teriflunomid greift offenbar selektiv in diese Prozesse ein.

Der Wirkstoff Teriflunomid hat sich in der Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose etabliert und zeigt eine gute klinische Wirksamkeit und Verträglichkeit. Vermittelt wird die Wirkung über die Hemmung des mitochondrialen Enzyms Dihydroorotat-Dehydrogenase. „Damit greift die Substanz an einem Schlüsselenzym im Zellstoffwechsel an“, berichtete Professor Dr. Luisa Klotz, Klinik für Neurologie mit Institut für Translationale Neurologie am Universitätsklinikum Münster.

Proinflammatorische T-Zellen werden gehemmt

Teriflunomid wirke aber nicht auf alle T- und B-Zellen gleich. Der Effekt sei abhängig von der Aktivierung der Zellen. Gehemmt werde vor allem die Proliferation aktivierter...

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