Den Hausärzteverband oder die KV beauftragen?

Autor: Reischmann, Michael

Die Ausschreibung der hausarztzentrierten Versorgung durch die AOK Bayern wird zum Zweikampf Hausärzteverband (BHÄV) kontra KV, BDI, BVKJ, HB und Ärztenetze.

 

 

An Rundbriefen und eiligen Faxen mangelt es den bayerischen Hausärzten nicht. Jüngst forderte wieder der BHÄV die Kollegen zur Stimmabgabe auf: Sie sollen dem Verband das Vertragsmandat für Verträge nach § 73b SGB V erteilen. 97 % von 4500 Kollegen hätten das bereits getan, schreibt der Vorstand. Es seien aber „mindestens 6000 Stimmen nötig, um in jedem Regierungsbezirk die Mehrheit zu haben". BHÄV-Chef Dr. Wolfgang Hoppenthaller weiß um die Bedeutung dieser Trumpfkarte: Mag der Verband auch nicht jedes Kriterium, das die AOK in ihrer Ausschreibung für die Partnerwahl formuliert hat, erfüllen – die Notwendigkeit eines flächendeckenden Angebots soll den Ausschlag zugunsten des BHÄV geben.

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