Den Sack zumachen

Medizin und Markt , Fortbildung Autor: Dr. Dorothea Ranft

In westlichen Ländern manifestieren sich Divertikel vorwiegend linksseitig im Sigmoid. In westlichen Ländern manifestieren sich Divertikel vorwiegend linksseitig im Sigmoid. © Albertinen-Krankenhaus Hamburg/endoskopie-bilder.de

Schwere Schmerzen, Darmperforation oder Fistel: Die Divertikelerkrankung kann Patienten massiv beeinträchtigen, z.T. aber auch ohne Komplikationen. Ein Darmspezialist erläutert die wichtigsten Punkte bei Dia­gnose und Therapie.

Darmdivertikel sind eine Krankheit des älteren Menschen – zwischen 66 und 80 Jahren hat mindestens jeder zweite Patient derartige Darmausstülpungen. Männer und Frauen betrifft es gleich häufig, wobei die Herren mehr Blutungen haben, die Damen eher Stenosen. In westlichen Ländern bilden sich die weitaus meisten dieser Aussackungen im Sigmoid, in Asien im rechten Kolon, erklärte Professor Dr. Robert Ehehalt, Gastroenterologe, Heidelberg. Bis zu 20 % der Betroffenen haben eine symptomatische unkomplizierte Divertikelkrankheit (SUD) ohne ernste Folgen wie Abszess, Perforation und Peritonitis. Die ebenfalls möglichen Fisteln führen nicht selten zur Verwechslung mit einem Morbus Crohn.

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