Den Verlauf der COPD beeinflussen

Charakteristisch für die COPD sind die geringe Reversibilität der Atemwegsobstruktion und der progrediente Verlauf. Die Progredienz der Erkrankung ist bislang pharmakotherapeutisch kaum zu beeinflussen. Aktuelle Studienergebnisse mit dem langwirksamen Anticholinergikum Tiotropium (Spiriva®) zum klinischen Verlauf der COPD präsentierte Professor Dr. Roland Buhl vom Universitätsklinikum Mainz auf dem Fachpressegespräch „Perspektiven in der COPD-Therapie: Welche Rolle spielt Tiotropium in der Zukunft?“ in Nürnberg.

Eine Arbeitsgruppe um Antonio Anzueto (Pulmonary Pharmacology and Therapeutics 2005; 18: 75-81) von der University of Texas in San Antonio hat in einer Posthoc-Analyse von zwei plazebokontrollierten Doppelblindstudien untersucht, wie sich die Dauertherapie mit Tiotropium auf die Lungenfunktion auswirkt. Behandelt wurden insgesamt 921 COPD-Patienten über ein Jahr, wobei in regelmäßigen Abständen eine Spirometrie vorgenommen wurde.

Auffälligstes Ergebnis der Analyse: Die Verschlechterung der forcierten Sekundenkapazität FEV1, die unter Plazebo 58 ml pro Jahr betrug, wurde unter 18 µg Tiotropium pro Tag auf 12,4 ml pro Jahr verringert (Abbildung). „Hier scheint etwas zu passieren, das über den...

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