Provisionen für PKV-Vermittler: Gesetz soll Maßlosigkeit stoppen

Gesundheitspolitik Autor: Petra Spielberg

Irisblende

Ab April 2012 soll es in der privaten Krankenver­sicherung (PKV) keine millionenschweren Maklerprovisionen mehr geben. Vermittler sollen nach einem Gesetzentwurf der Bundesregierung künftig nur noch maximal neun Monatsbeiträge für einen Abschluss bekommen.

In dem vom Finanzausschuss des Deutschen Bundestages vorgelegten Entwurf im Zuge der Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts war zunächst sogar eine Begrenzung auf acht Monate vorgesehen. Derzeit sind nach Angaben des Bundes der Versicherten (BdV) 15 Monatsbeiträge keine Seltenheit. Bei einem 30-jährigen Mann, der sich privat krankenversichern will, entspricht das einer Maklerprovision von 6525 Euro bei einem durchschnittlichen Zeitaufwand von acht Stunden für die Beratung und Vermittlung eines Vertrages.

Unterm Strich kommen die Makler somit im Schnitt auf rund 100 Millionen Euro Prämien jährlich für PKV-Vertragsabschlüsse. Die Zeche zahlt im Regelfall der...

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