Denosumab auch bei schwächelnden Nieren

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: Kzenon - Fotolia

Nur ein Viertel der rund sechs Millionen Osteoporosepatienten in Deutschland wird medikamentös behandelt. Außer fehlender Frühentdeckung sind auch mangelnde Therapietreue und Komorbiditäten Ursachen der schlechten Versorgung. Wie ist die Situation zu verbessern?

Orale Bisphosphonate scheiden bei vielen älteren Patienten wegen eingeschränkter Nierenfunktion und/oder peptischen Magenerkrankungen aus. Aber selbst wenn keine Kontraindikationen bestehen, mangelt es oft an der Compliance für eine weitere Tablette mit teilweise kompliziertem Einnahmeschema.


Eine günstige parenterale Alternative bietet in diesen Fällen der RANK-Ligand-Hemmer Denosumab (Prolia®), der Bildung, Funktion und Überleben der Osteoklasten hemmt. Die Substanz eignet sich auch bei eingeschränkter Nierenfunktion, erklärte Dr. Ortrun Stenglein-Gröschel vom ambulanten osteologischen Schwerpunktzentrum DVO in Coburg.

Denosumab - Gezielter Knochenschutz

Als weitere Vorteile nannte die...

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