Denosumab für frakturgefährdete Männerknochen

Autor: Dr. med. Susanne Kammerer, Foto:

Der RANK-Ligand-Inhibitor Denosumab wurde nun auch zur Therapie von Männern mit Osteoporose und erhöhtem Frakturrisiko zugelassen. Das Medikament wird alle sechs Monate s.c. injiziert. Das hat gerade auch bei alten, pflegebedürftigen Patienten Vorteile.

„Auch Männer bleiben von Osteo­porose nicht verschont“, erklärte Professor Dr. Johann D. Ringe vom Klinikum Leverkusen. Nach 2013 publizierten Daten der Bone Evaluation Study (BEST) gibt es in Deutschland insgesamt 6,3 Millio­nen Menschen mit Osteoporose, darunter 1,1 Millionen Männer. Ungefähr zur Hälfte handelt es sich um sekundäre Osteoporosen, z.B. infolge einer Antiandrogentherapie bei Prostatakarzinom oder aufgrund einer Langzeittherapie mit Kortikosteroiden. Weitere Risikofaktoren sind Hypogonadismus oder Bewegungsmangel.

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