Denosumab stärkt mürbe Knochen zweifach

Autor: Martin Bischoff

Der RANK-Ligand-Inhibitor Denosumab verbessert nicht nur trabekulär, sondern auch kortikal die Knochendichte in der Postmenopause. Dazu steht die Substanz offenbar auch in der Gunst der Patientinnen.

Der Verlust an Knochenmasse vollzieht sich in zwei Phasen, erläuterte die niedergelassene Orthopädin und Osteologin Dr. Ortrun Stenglein-Gröschel aus Coburg. Nach der Menopause trifft es zunächst besonders trabekulären Knochen. In der Folge steigt besonders die Frakturgefahr an den Wirbelkörpern.


Ab etwa dem 65. Lebensjahr überwiegt dann der Verlust an kortikalem Knochen und damit steigt das Frakturrisiko an der Hüfte. Gerade kortikaler Knochen aber spricht auf die Behandlung mit den bisherigen Osteoporose-Medikamenten weniger gut an, berichtete Dr. Stenglein-Gröschel.

Kortikaler Abbau sorgt für Hüftfrakturen

Denosumab (Prolia®) hingegen verbessert die Dichte von beiden Knochenarten....

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