Depot-Spritze hält trocken

Autor: eno

Möglicherweise lässt sich Alkoholabhängigkeit zukünftig per Spritze vertreiben. Über erste ermutigende Resultate einer Multicenter-Studie mit Depot-Naltrexon i.m. berichten amerikanische Forscher in der Zeitschrift "Alcoholism: Clinical & Experimental Research".

158 Probanden erhielten dreimal, in vierwöchigen Abständen, den Depotwirkstoff, 157 Plazebo. In der Naltrexon-Gruppe gab es höhere Abstinenzraten während der Therapie. Zudem gelang es den Probanden den ersten heftigen "Trinktag" länger hinauszuzögern. Auch die Gamma-GT spiegelte den nachlassenden Alkoholkonsum wieder. Ein Vorteil der i.m.-Gabe ist, dass keine Compliance-Probleme - wie bei oraler Behandlung häufig - auftreten können.

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.