Depression fördert Schlaganfall

Autor: MW

Dass Patienten mit M. Parkinson, Epilepsie, Demenz und Schlaganfall gehäuft Depressionen entwickeln, ist lange bekannt. Aber auch Patienten mit einer Depression scheinen ein erhöhtes Risiko für neurologische Krankheiten zu tragen.

Für die Demenz ist dieser Zusammenhang relativ gut belegt, schreibt Dr. Andreas M. Kanner vom Rush University Medical Center in Chicago. In einer Fall-Kontrollstudie mit über 23 000 Teilnehmern entwickelten Patienten mit drei Krankenhausaufenthalten wegen Depression dreimal häufiger eine Demenz als solche mit nur einem Depressions-bedingten Krankenhausaufenthalt.

Auch in einer weiteren Studie mit etwa 1000 älteren Patienten erwies sich die Depression als Prädiktor eines verstärkten kognitiven Abbaus in den folgenden vier Jahren. Weitere Untersuchungen zeigten einen Zusammenhang zwischen Dauer und Schwere der Depression und vermindertem Hippocampus-Volumen sowie ein vermindertes verbales...

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