Depressive Schwangere nicht mit SSRI behandeln?

Autor: SK

Wenn Frauen in der Schwangerschaft SSRI einnehmen, tragen die Babys nach der Geburt ein erhöhtes Risiko für einen persistierenden pulmonalen Hochdruck (PPHN*). Diese schon früher geäußerte Befürchtung bestätigen nun aktuelle Daten einer großen Fallkontrollstudie aus Kalifornien.

Nach der Geburt soll der Gefäßdruck in den Lungen nachlassen und Platz für die Luft zum Atmen schaffen. Bei manchen reif geborenen Säuglingen aber bleibt dieser pulmonale Druck hoch und erschwert die Oxygenierung des Blutes. In einer großen amerikanischen Studie ging man nun der Frage nach, ob die Gabe von SSRI bei Depression in der Schwangerschaft für die Kinder ein erhöhtes Risiko eines persistierenden pulmonalen Hochdrucks.

Für die Untersuchung matchte man 377 Frauen, deren Kinder einen persistierenden pulmonalen Hochdruck entwickelten, mit 836 Müttern von gesunden Babys. Vierzehn der betroffenen Neugeborenen waren nach der 20. Schwangerschaftswoche (SSW) einem SSRI ausgesetzt gewesen,...

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