Der Arzt sagt ja, der Hodscha nein

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Migranten kämpfen mit dem deutschen Gesundheitswesen. © fotolia/ArTo

Nicht nur sprachliche Barrieren erschweren Migranten den Zugang zum deutschen Gesundheitswesen. Man muss auch kulturellen Besonderheiten und Traumata Beachtung schenken.

Bei den gesundheitlichen Aspekten von Migranten muss man nicht nur auf den aktuellen Status achten. Auch die Bedingungen im Herkunftsland – z.B. Kriege, Ernährung sowie dort vorherrschende Krankheiten – und Belastungen während der Einwanderungsphase nehmen Einfluss. Dazu kommen natürlich kulturelle Besonderheiten, betonte Professor Dr. Haci-Halil Uslucan vom Zentrum für Türkeistudien und Inte­grationsforschung an der Universität Duisburg-Essen. Studien zeigen, dass sich Menschen vor allem in folgenden Bereichen voneinander unterscheiden:

  • Erfahrung von Schmerz
  • Identifizierung und Bezeichnung von Symptomen
  • Kommunikation über ein Leiden
  • Theorien über die Ursachen einer Krankheit
  • Erwartung...

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