Der Browser, Teil 4

Autor: Dr. Dieter Gasser

In den ersten Teilen der MT-Serie wurde dargelegt, wie in rund 30-jähriger Entwicklung die Voraussetzungen geschaffen wurden, um dem Internet zum weltweiten Siegeszug in den letzten 10 Jahren zu verhelfen. Von diesen Voraussetzungen, die an sich essentiell waren, hat vermutlich eine mehr als alle anderen zur raschen Verbreitung in den 90er Jahren beigetragen: der Browser. Diese Software erlaubt es einem Benutzer, ins Internet zu steigen und darin zu surfen. An sich ist es eine komplexe und leistungsfähige Software, doch sie war seit ihrem Stammvater Mosaic-X (Marc Andreesen, 1992) komfortabel ausgelegt und einfach zu bedienen. Auch für einen PC-Laien war es durchaus möglich, 15 Minuten nach Inbetriebnahme des PC bereits erfolgreich die ersten Gehversuche im Netz zu machen, um sich andere Kapazitäten des PC erst nach und nach dienstbar zu machen.

HTML

Man könnte sagen, dass das TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) dafür gesorgt hat, dass (P-)Computer technisch übers Telefon Daten austauschen können. Sie sind sozusagen die standardisierten "Sprech- bzw. Hörwerkzeuge". Damit sind die inhaltlichen Verständigungsschwierigkeiten jedoch nicht gelöst. Immer noch kann der Sender "Chinesisch" sprechen und der Hörer nur "Deutsch" verstehen. Akustisch findet Kommunikation statt, bleibt aber unverständlich. Es braucht eine Art zusätzlichen "Esperanto", damit die übertragenen Inhalte interpretierbar werden. Die Hochenergiephysiker um Tim Berners-Lee haben zwischen 1990 und 1992 mit HTML und HTTP dieses Problem gelöst: das WWW...

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