Der Praxisblutdruck täuscht bei jedem Fünften

Autor: Ulrich Abendroth

Neue Daten unterstreichen den Stellenwert der 24-Stunden-Blutdruckmessung. Erfolgt die Messung nur punktuell in der Praxis, resultieren massenhaft Fehldiagnosen. Fast jeder Fünfte wird dann über- bzw. untertherapiert.

Von 6140 der im 3A*-Register erfassten insgesamt ca. 15 000 Hochdruckpatienten lagen beim Einschluss die Werte einer 24-Stunden-Blutdruckmessung vor. Jetzt wurde eine Analyse der Daten dieser Subgruppe vorgestellt.

10 % haben eine maskierte Hypertonie


Nach Angaben von Privatdozent Dr. Ralf Dechend vom Experimental and Clinical Research Center und Helios Klinikum Berlin-Buch würden demnach ohne die 24-Stunden-Blutdruckmessung ca. 8 % der Patienten aufgrund einer Weißkittelhypertonie unbegründet therapiert. Weitere fast 10 % wiesen eine maskierte Hypertonie auf, die dazu führe, dass sich der Arzt aufgrund der normalen Praxiswerte in falscher Sicherheit wiege.

Daten bestätigen Effekt der...

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