Medizin und Markt Cannabis Autor: Mit freundlicher Unterstützung der Bionorica Ethics GmbH

Juristisch ist noch nicht abschließend geklärt, ob die Genehmigung der GKV Auswirkungen auf die Bewertung der Wirtschaftlichkeit der Verordnung hat. © iStock.com/Denise Hasse

Sehen Sie bei einem Patienten mit therapierefraktären Beschwerden infolge einer schwerwiegenden Erkrankung eine Indikation für eine Cannabinoidtherapie, so sollte die Kostenübernahme grundsätzlich vorab mit der Krankenversicherung geklärt werden.

Bei der PKV geht das formlos, eine schriftliche Bestätigung ist aber empfehlenswert. Schwerwiegend erkrankte GKV-Versicherte haben laut Cannabisgesetz Anspruch auf Kostenübernahme, wenn

  • eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung
    a) nicht zur Verfügung steht oder
    b) im Einzelfall nach der begründeten Einschätzung des behandelnden Vertragsarztes unter Abwägung der zu erwartenden Nebenwirkungen und unter Berücksichtigung des Krankheitszustandes des Versicherten nicht angewendet werden kann und
  • eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf oder auf schwerwiegende Symptome besteht.

Es lohnt sich,...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.