DGIM 2011 - Wann eine PEG bei Demenzpatienten anlegen?

Autor: Dr. Stefanie Kronenberger, Foto: Birgit Maronde

Wenn demente Patienten kaum mehr essen und trinken wird schnell die Indikation für eine PEG gestellt. Zu Recht?

 

Schluckstörungen stellen bei alten gebrechlichen Menschen kein seltenes Phänomen dar, auch ohne dass eine Demenz auf der Liste der Diagnosen steht. Und wahrscheinlich ist die Aspirationspneumonie, die meist wohl unerkannt bleibt, eine sehr häufige Todesursache bei Senioren, vermutete Dr. Nikolai Wezler vom Geriatrischen Zentrum des Bethanien-Krankenhauses in Heidelberg auf dem Internistenkongress.


Die PEG* hat sich seit ihrer Erfindung 1984 weit verbreitet. Hierzulande werden jährlich ca. 140 000-mal solche Magenzugänge gelegt. Meist sind es Schlaganfallpatienten, oft auch Demenzkranke, die solch einen Magenschlauch bekommen.

Die Nahrungszufuhr über eine PEG verbessert den...

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