DGRh - Vitamin D für Immunsupprimierte

Autor: Dr. St. Kronenberger

Für Patienten unter Immunsuppression stellen Infekte eine ständige Gefahr dar. Das gilt sowohl für Rheumapatienten, die mit DMARDs* behandelt werden, als auch für HIV-Infizierte.

Bei Patienten mit HIV-Infektion werden immer wieder niedrige oder eventuell sogar nicht nachweisbare Vitamin-D-Spiegel beobachtet. Dieses Phänomen ist nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer evident. Unter Medizinern ist mittlerweile längst bekannt, dass die Bedeutung des Vitamins D weit noch über die Regulierung des Knochenstoffwechsels hinausgeht.


1,25-Dihydroxy- Cholecalciferol hat Einfluss auf die Differenzierung lymphatischer Zellen und zeigt sogar direkte antivirale Effekte. In vitro wurde beispielsweise eine Hochregulierung der antiviralen Peptide LL37 und Betadefensin nachgewiesen. Auch konnte man einem Vitamin-D-Rezeptor immunmodulatorische Effekte zusprechen. Weist ein Patient...

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