Diabetes durch Vorhofflimmern ausgelöst?

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: thinkstock

Patienten mit Vorhofflimmern drohen nicht nur thromboembolische Komplikationen: Die Diabetes-Inzidenz scheint deutlich erhöht zu sein.

Bekannt war bisher schon, dass Vorhofflimmern mit einer Dysfunktion kleiner Gefäße und systemischer Inflammation einhergeht. Um mögliche Assoziationen mit dem Stoffwechsel zu erfassen, beobachteten amerikanische Kollegen über einen Zeitraum von vier Jahren die Diabetes-Inzidenz bei 11 672 Patienten mit Vorhofflimmern und bei einer Gruppe von 40 494 Probanden ohne diese Rhythmusstörung.


Die Teilnehmer mit Vorhofflimmern waren älter, eher männlich und wiesen vermehrt Begleiterkrankungen wie Hypertonie und Nieren- bzw. Herzinsuffizienz oder einen Schlaganfall in der Anamnese auf. Außerdem wurden sie häufiger mit Statinen, Hemmern des Renin-Angiotensin-Systems, Diuretika und Warfarin behandelt.

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