Diabetes in jungen Jahren: MODY wird häufig übersehen

Autor: Dr. Anja Braunwarth Foto: thinkstock

Bei Kindern und Jugendlichen wird in der Regel ein Typ-1-, zunehmend aber auch ein Typ-2-Diabetes diagnostiziert. Doch auch die dritte Variante, der Maturity Onset Diabetes of the Young ist bedeutsam, denn sie hat therapeutische Konsequenzen.

Der Maturity Onset Diabetes of the Young (MODY) ist eine monogenetische Diabetesform, die autosomal-dominant vererbt wird. Etwa 5 % aller Diabetesfälle beruhen auf dieser Variante, erkannt wird sie jedoch selten und wenn, dann oft sehr spät. Die meisten Betroffenen  werden als Typ-1- oder Typ-2-Diabetiker diagnostiziert.


Gekennzeichnet ist der MODY  nach derzeitiger Definition durch

  • Manifestation vor dem 25. Lebensjahr
  • Vererbung über drei Generationen bei erstgradig Verwandten
  • BMI < 25 kg/m2
  • kein Typ-1-Diabetes in der Familie bzw. keine Autoantikörper.

Bisher konnten in elf Genen relevante Mutationen gefunden werden, berichteten Frankfurter Wissenschaftler in ihrem Poster auf der 46....

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.