Diabetes macht den Prostatakrebs besonders aggressiv

Autor: Manuela Arand

Was macht das Prostatakarzinom bei Diabetes-Patienten so aggressiv? © fotolia/Kateryna_Kon

Anders als viele andere Krebsentitäten kommt das Prostatakarzinom bei Patienten mit Typ-2-Diabetes offenbar seltener vor als im Bevölkerungsdurchschnitt. Wenn ein Diabetespatient aber an Prostatakrebs erkrankt, ist seine Prognose ­besonders ungünstig.

Populationsbezogene Studien zeigen eine etwa 10 % niedrigere Inzidenz von Prostatakarzinomen bei Menschen mit Dia­betes, berichtete Privatdozent Dr. Martin Heni, Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen, Universität Tübingen. Die Sterblichkeit an diesem Tumor ist bei diesen Patienten aber signifikant höher, wie kürzlich eine große Langzeitstudie gezeigt hat (Hazard Ratio 1,23, p < 0,0001).

Das unterscheidet das Prostatakarzinom von anderen Tumoren: „Bei den üb­ri­gen Krebserkrankungen ist es für die Prognose nicht von Bedeutung, ob der Patient noch einen Diabetes hat oder nicht“, so Dr. Heni. Die Tübinger Forscher haben kürzlich die Daten ihrer eigenen...

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