Diabetes mit Magnesium verhindern? –0,1 mmol/l weniger im Serum bedeutet 18 % höheres Erkrankungsrisiko

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Magnesiummangel steigert das Risiko, einen Diabetes zu entwickeln. © fotolia/Manuel Schäfer

Magnesiummangel und Diabetes – lange wurde gerätselt, was von beiden Henne und was Ei ist. Ein Kausalzusammenhang scheint nun gefunden. Und spricht Experten zufolge für eine Substitution des Mineralstoffes.

Diabetes ist sehr häufig mit einem niedrigen Magnesiumspiegel verbunden. Einerseits fungiert der Mineralstoff als Kofaktor bei vielen Stoffwechselwegen, was für eine pathogenetische Mitschuld spricht. Andererseits wird er durch die Zuckerkrankheit vermehrt mit dem Urin ausgeschieden. Um die Zusammenhänge aufzuschlüsseln, untersuchten Rotterdamer Forscher den Serummagnesiumspiegel bei 8555 Personen mit normalem Glukosespiegel.

Nach einem medianen Follow-up von bis zu 6,7 Jahren zeigte sich, dass ein niedriger Serumgehalt des Minerals langfristig mit der Stoffwechselerkrankung assoziiert ist: Pro 0,1 mmol/l weniger war das Risiko, einen Diabetes zu entwickeln, um 18 % erhöht. Das Risiko für...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.