Diabetische Neuropathie: Neuronenrestauration scheint möglich

Autor: Manuela Arand

Capsaicin als wirksames Mittel in der Schmerztherapie. © Fotolia, fotoliaanjak

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klaffen bei der schmerzhaften diabetischen Neuropathie enorme Lücken. Die gängigen medikamentösen Optionen bringen bestenfalls der Hälfte der Patienten eine akzeptable Schmerzlinderung. Was hat die Forschung noch in petto?

Die Number Needed to Treat (NNT) ist für viele Wirkstoffe noch zu hoch, berichtete der Diabetologe Dr. Dinesh ­Selvarajah von der Universität Sheffield, UK. Trizyklische Antidepressiva schneiden noch recht gut ab, hier erreicht jeder zweite bis dritte Patient eine 50%ige Schmerzreduktion.

Andere Wirkstoffe kommen auf eine NNT bis zwölf – elf Patienten bleiben demnach unter der vorgegebenen Erfolgsschwelle.

Das Nebenwirkungsrisiko trägt aber jeder Patient, ob er profitiert oder nicht, erinnerte Professor Dr. Praveen Anand, Neurologe am Imperial College in London. Die internationalen Leitlinien sehen sich alle recht ähnlich.

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