Diagnose und Therapie der chronischen Rhinosinusitis

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Die Beschwerden können meistens durch Nasenspray mit Steroiden behandelt werden. © Fotolivia – stock.adobe.com

Jeder Zehnte leidet an einer chronischen Rhinosinusitis. Aber viele sprechen mit ihrem Arzt nicht über das Problem, weil sie meinen, es wäre zu banal. Dabei lässt sich die geeignete Therapie meist schon in einer kurzen Konsultation finden.

Gezielt nachfragen lohnt sich, denn schon Symptome verraten viel über die Ursache: So ist die alternierende Nasenblockade typisch für eine mukosale Entzündung. Ein einseitig verstopftes Riechorgan weist dagegen auf ein strukturelles Problem hin (z.B. Septumdeviation, Polyp, Tumor). Die Kombination beider Formen ist ebenfalls möglich, erinnert das Team um Alison Carter vom Royal Natio­nal Throat Nose and Ear Hospital, London.

Hormonelle Veränderungen als potenzielle Auslöser

Bei der bilateralen Rhinorrhö deutet ein mukopurulentes Sekret auf eine infektiöse Ursache hin, ein klares Sekret ist eher vasomotorisch oder allergisch bedingt. Für eine Allergie sprechen auch Juckreiz, vermehrtes...

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