"Die 4. Hürde wird zum Stolperstein"

Autor: khb

Die von der Regierung geplante Nutzenbewertung von Arzneimitteln durch ein Qualitätszentrum würde nicht mehr Rationalität bringen, sondern den Ärzten

 

Stolpersteine bei der Patientenversorgung in den Weg legen. So lautet das Fazit von Experten beim 3. Novartis-Kolloquium zur Gesundheitsökonomie in Berlin.

Forschende Pharmaunternehmen haben keine methodischen Probleme damit, wenn die Politik gesundheitsökonomische Bewertungen einführen will, unterstrich Dr. Jens Grüger, Leiter Pricing & Health Economics der Novartis Pharma AG in Basel. Damit habe man große Erfahrungen: Rund 60 % des Umsatzes (weltweit 22 Mrd. Euro) mache Novartis in Ländern, in denen es eine irgendwie geartete "4. Hürde" für Arzneimittel-Erstattungen gebe. Ein großes Fragezeichen setzte Dr. Grüger allerdings hinter das deutsche Konzept: Das im Entwurf für das Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz skizzierte Modell sei weder notwendig noch wirtschaftlich oder praktikabel.

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Ein Grund...

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