„Die 75 Euro Hausarztpauschale werden wir nicht geschenkt bekommen“

Autor: Rainer Kötzle

Die Berufspolitik auf dem Deutschen Hausärztetag in Potsdam (20.–23.9.) wird von den Plänen und Wirren der Großen Koalition zur nächsten Gesundheitsreform dominiert. Zu einem Kernthema der Hausärzte – die geforderte künftige pauschalierte Honorierung – befragte Medical Tribune den Bundesvorsitzenden des Hausärzteverbands, Rainer Kötzle.

4. Nationaler Protesttag im September, ein außerordentlicher Ärztetag im Oktober, ein „Ärztetag der Basis“ im November – wie viel Protest braucht die Ärzteschaft, um bei der Politik Gehör zu finden?

Rainer Kötzle: Nicht zu viel und nicht zu wenig. Allerdings kommt es auf den Inhalt des Protests an. Realitätsferne Forderungen und Fundamentalprotest sind keine geeigneten Mittel, um politisches Gehör zu finden. Deshalb bleibt der Deutsche Hausärzteverband bei seinen konkreten und gangbaren Forderungen und behält sich die Unterstützung von Protestaktionen oder auch eigene Maßnahmen im Einzelnen vor.

Ihr Verband fordert eine hausärztliche Grundpauschale von 75 Euro pro Quartal. Überschlägig...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.