Die Angina pectoris direkt im Myokard lindern

Autor: Wiebke Kathmann, Foto: thinkstock

Bei Herzpatienten mit nicht obstruktiver Angina pectoris ist ein Stent nicht unbedingt die probate Therapiemethode. Gerade bei einem für Ältere und Diabetiker typischen diffusen Koronarbefund sollte eine Therapie mit Ranolazin erwogen werden, plädieren Kardiologen. Die Substanz lindert die myokardiale Minderperfusion und damit die Beschwerden.

Hemmung des späten Natriumeinstroms mit Ranolazin als Add-on ist langfristig effektiv und sicher
Patienten mit Angina-pectoris-Beschwerden aufgrund von „small vessel disease“ kann vielfach mit einer medikamentösen Therapie geholfen werden. Als Antianginosum kommt Ranolazin (Ranexa®) infrage, das durch Inhibition des späten Natrium­einstroms den Pathomechanismus durchbrechen kann und keine hämodynamischen Nebeneffekte hat.

Signifikant weniger rezidivierende Ischämien

In einer 4-Wochen-Studie bei Patienten mit stabiler mikrovaskulärer Angina pectoris linderte die Substanz die Beschwerden noch effektiver als Ivabradin, berichtete der in Bergisch Gladbach niedergelassene Kardiologe Georg...

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