Die CF beeinträchtigt auch den HNO-Bereich

Autor: Dr. Andrea W+ülker, Foto: thinkstock

Zähe Sekrete, Infektio­nen in den Nebenhöhlen und eine ausgesprochene Neigung zu Nasenpolypen führen dazu, dass Patienten mit zystischer Fibrose (CF) oft die Hilfe des HNO-Arztes benötigen.

Bei CF-Patienten beobachtet man häufig einen Sekretverhalt und Infektionen im HNO-Bereich, berichtete Dr. Martin Laudien von der HNO-Klinik der Universität Kiel. Das liegt vor allem an dem zähen Schleim und an der gestörten Zilienfunktion, die den Abtransport von Sekreten verhindert.

Etwa 20 % der CF-Patienten weisen eine symptomatische Sinusitis auf. Ein weiteres Problem sind Mukozelen, Sekretansammlungen in den Nasennebenhöhlen, die – wenn sie sich nicht entleeren können – zum Umbau und zur Destruktion der Sinuswände führen können. Hier hilft nur ein operativer Eingriff.

Nasenpolypen lassen sich auch mit dem Otoskop aufspüren

Etwa 50 % der erwachsenen CF-Patienten weisen eine Polyposis...

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