Die Daumenschrauben der Privaten

Autor: khb

Die von Kostensteigerungen überdurchschnittlich

 

gebeutelte PKV schlägt zurück: An allen Ausgabenfronten versuchen Privatversicherer verstärkt, Zuwächse runterzufahren. Mittelfristig setzen sie auf eine "Öffnung der GOÄ", das heißt auf individuelle, qualitätsorientierte Honorar- und Leistungsverträge mit einzelnen Ärzten und Krankenhäusern.

Mit weiter steigenden Umsatzanteilen aus der Privatliquidation (West: über 15 %, Ost: etwa 8 %) können niedergelassene Ärzte künftig nur noch in dem Ausmaß rechnen, wie der Anteil der PKV-Mitglieder an den Krankenversicherten insgesamt wächst. Das zumindest ist erklärtes Ziel der Assekuranz. Um dies zu erreichen, setzen die Gesellschaften zunehmend ein immer größeres und verfeinertes Instrumentarium an Folterwerkzeugen ein - nach Einschätzung der Vereinten Krankenversicherung, zweitgrößtes deutsches PKV-Unternehmen, bereits mit spürbarem fiskalischem Erfolg:


  • Verschärfte, computerunterstützte Prüfung der Privatrechnungen aus Praxis und Klinik sowie Appelle an Mitglieder, bei Verdacht auf...

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