Die Gicht zähmen – akut und dauerhaft

Autor: Manuela Arand, Foto: thinkstock

Die Akutsymptomatik des Gichtanfalls verführt dazu, zu übersehen, dass es sich meist um ein chronisches Geschehen handelt: Neun von zehn Patienten erleiden binnen fünf Jahren mindestens einen weiteren Anfall. Daher am besten gleich über eine Langzeittherapie nachdenken.

Beim ersten Gichtanfall reicht eine symptomatische Therapie aus, mit der man auf keinen Fall zögern sollte, um erst eine ausgiebige Diagnostik zu machen, betonte Professor Dr. Stefan Schewe aus München. Hierfür kommen vor allem NSAR und Coxibe zum Einsatz, je nach gastrointestinalem Risiko. Wichtig: Die Dosis muss am Anfang hoch gewählt werden, um dem Patienten die Schmerzen zu nehmen.

Dolor, Tumor, Calor am Grundgelenk der großen Zehe – Podagra, die wohl bekannteste Lokalisation eines akuten Gichtanfalls. Foto: Dr. Rudolf Schulte Beerbühl

Bei nachlassenden Schmerzen ist die Dosis zu senken und schnellstmöglich ganz abzusetzen, erklärte der Experte. Weder Paracetamol noch Metamizol eignen...

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