Die Leber – das „soziale Organ“

Autor: Anouschka Wasner

Still und uneigennützig arbeitet die Leber vor sich hin, liefert den anderen Körperorganen lebensnotwendige Eiweiße, schützt sie vor Giftstoffen, und wenn es hart auf hart kommt, zerstört sie lieber ihre eigenen Zellen, bevor sie zulässt, dass es andere Teile des Körpers trifft. Wir wollten mehr zu diesem gemeinnützigen Hochleistungsorgan wissen und haben bei einem „Roundtable“ mit einem Facharzt und einem Arzt aus der Naturheilkunde diskutiert: Wie funktioniert die Leber? Und was hilft, wenn sie überlastet ist oder ihre Funktion nachlässt?

„Die Leber ist ein soziales Organ. Die größte Leistung der Leber besteht darin, dass sie kontinuierlich auf die anderen Körperorgane hört: Was benötigen sie gerade?“ So erklärt es Dr. Harald Matthes, ärztlicher Leiter im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, einer Klinik für anthroposophisch erweiterte Heilkunst in Berlin.

Neben der Produktion lebenswichtiger Eiweiße, aus denen sich beispielsweise später Hormone und Blutkörperchen zusammensetzen, ist es Aufgabe der Leber, Endprodukte der Verdauung sowie Giftstoffe, die dem Körper zugeführt werden, wieder abzubauen, damit sie dem Organismus nicht schaden können. Außerdem wird die Leber, da sie für die Produktion der Gallenflüssigkeit zuständig...

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