Die Leberzirrhose attackiert früh auch das Gehirn

Autor: Manuela Arand, Foto: fotolia, Klaus Eppele

Viele Patienten mit Leberzirrhose haben eine hepatische Enzephalopathie (HE) – selbst wenn sie sich im Alltag noch nicht bemerkbar macht. Da symptomatische Episoden das Sterberisiko erhöhen, kommt der (Sekundär-)Prophylaxe besondere Bedeutung zu.

Die gute Nachricht: Entgegen früherer Lehrmeinung kann auch eine Leberzirrhose reversibel sein, vorausgesetzt es gelingt, die Noxe komplett auszuschalten. „Nach Suppression der Hepatitis B-Viren bei einer chronischen Hepatitis B beispielsweise kommt es häufig zur Rückbildung der Zirrhose“, berichtete Professor Dr. Eckart Schott von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hepatologie und Gastroenterologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow-Klinikum.

Dennoch bleibt die Prognose quoad vitam bei fortgeschrittener Zirrhose schlecht – im Stadium Child-Pugh C entspricht sie der eines metastasierten Pankreaskarzinoms. „Die Patienten sterben aber in der Regel nicht an der...

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