Die Niedergelassenen haben die Hosen an

Autor: det

Wer sich unter einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) ein riesiges Gebilde mit Dutzenden von Ärzten vorstellt, sieht sich zumeist getäuscht: Gerade mal vier Kollegen arbeiten im Schnitt im MVZ. Eine bessere Marktposition und die Effizienzsteigerung sind laut einer KBV-Studie die häufigsten Gründungsmotive.

„Erweiterte Position am Markt“ lautet das im „MVZ-Survey 2005“ der KBV am meisten genannte Hauptmotiv für die Gründung des eigenen MVZ (siehe Grafik). Da verwundert es nicht, dass nur 3 % der 104 MVZ, deren Leiter an der Befragung teilnahmen, keinen Kooperationspartner haben. 58 % bauen kleine Netzwerke mit drei und mehr Partnern auf. Dabei sind andere Niedergelassene und Kliniken die häufigsten externen Partner. Zwei Drittel aller MVZ haben bereits einen Vertrag der Integrierten Versorgung (IV) abgeschlossen bzw. planen dies.

61 % der MVZ sind in reiner Trägerschaft von Vertragsärzten, 21 % in der einer Klinik. Eine „gemischte“ Trägerschaft ist extrem selten (2 % Niedergelassene und Klinik,...

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