Die P-Möglichkeiten für die Praxis

Jeder zweite bis vierte erwachsene Europäer leidet früher oder später einmal an dyspeptischen Symptomen, die mal eher an Reflux oder Ulkus erinnern, mal eher auf einer Motilitätsstörung beruhen oder ganz und gar unspezifisch sind. Das Medikament mit dem größten therapeutischen Effekt fängt mit P an, hört aber nicht mit PI auf - wenn auch die PPI (Protonenpumpenblocker) vielfach erste Wahl sind, wie Dr. Kenneth McGoll, Gardiner Institut in Glasgow, am UEGW ausführte.

Mindestens 30 % der Patienten, die überhaupt wegen ihrer dyspeptischen Beschwerden den Arzt aufsuchen, würden auch von einem reinen Plazebo profitieren. Aufwändiger lässt sich ein 38%-iger Therapieerfolg mit einer Psychotherapie erreichen, zumindest bei Patienten mit höheren Angst- oder Depressionswerten in entsprechenden Tests.

Die Datenlage zur Psychotherapie (zehn Wochen mit einmal wöchentlichen 50-Minuten-Sitzungen) ist jedoch recht dünn, im Gegensatz zur soliden Evidenz der Wirksamkeit von Protonenpumpenblockern. Bei Reflux ähnlichen Dyspepsie-Symptomen sind Protonenpumpenblocker am wirksamsten. Bei Beschwerden wie Übelkeit, Völlegefühl oder raschem Sättigungsgefühl, also eher mit...

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