Die Prostata muss raus – auch bei metastasiertem Karzinom!

Autor: Dr. Dorothea Ranft, Foto: fotolia - Perseomedusa

Auch Patienten mit einem metastasierten Prostatakarzinom profitieren von einer radikalen Prostatektomie. So lässt sich eine weitere Streuung des Tumors verhindern.

Die Daten des Tumorregisters München sprechen Klartext: Beim metastasierten Prostatakarzinom hat sich das Überleben in den vergangenen 20 Jahren nicht verbessert, berichtete Professor Dr. Christian G. Stief von der Urologischen Klinik und Poliklinik der LMU München. Sämtliche konservativen Therapieansätze einschließlich maximaler Hormonblockade und aggressiver Chemotherapie zeigen demnach keinen hinreichenden Effekt.

Primärherd entfernen, um weitere Filiae zu verhindern

Doch warum? Mithilfe genetischer postmortem Analysen ließ sich zeigen, dass alle Absiedlungen eines Prostatakarzinoms direkt aus dem Primärherd stammen. Knochen- und andere Metastasen streuen nicht.


Diese Erkenntnis...

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