Die Venenhypothese der MS ist ein www-Renner

Autor: Manuela Arand, Foto: thinkstock

Die These, Multiple Sklerose (MS) ist eine Folge venöser Abflussbehinderung im Schädel, ist vor allem in der Patienten-Community nicht totzukriegen. Wichtig ist jetzt, Patienten davor zu bewahren, sich überflüssigen und potenziell gefährlichen Eingriffen zu unterziehen.

Selbst ehemalige Fans der CCSVI beginnen mittlerweile zu zweifeln. Dr. Robert Zivadinov vom Buffalo Neuroimaging Analysis Center etwa, der noch 2010 zwei „Pro-CCSVI“-Arbeiten veröffentlicht hatte, legte beim Kongress der American Academy of Neurology (AAN) ernüchternde Resultate seiner Doppler-Studie vor.

Nur bei 56,1 % der MS-Patienten und bei 38,1 % der Patienten mit klinisch isoliertem Syndrom (CIS) ließ sich eine CCSVI nachweisen, aber auch bei 42,3 % der Patienten mit anderen neurologischen Erkrankungen und bei 22,7 % der gesunden Kontrollen.


„Diese Befunde sprechen dagegen, dass CCSVI eine primäre ursächliche Rolle bei der MS spielt“, kommentiert Prof. Zivadinov seine Arbeit in...

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