Diebstahl in der Arztpraxis - MFA überführt, Arzt gelackmeiert

Gesundheitspolitik Autor: Anke Thomas

Häufige Friseurbesuche, ständig neue Klamotten und dann das Auto. Die hohen Ausgaben der Arzthelferin, die Hausarzt Dr. D. verwunderten, wurden von ihr mit einer „großen Erbschaft“ erklärt. Die Helferin hatte sich jahrelang aus Praxisgebühr- und Privatkasse bedient.

Trotz eindeutiger Beweise der Kriminalpolizei erlebte der Hausarzt, der von seiner Arzthelferin bestohlen worden war, eine Odyssee. Bis heute wartet er auf die Geldrückzahlung der verurteilten ehemaligen Mitarbeiterin.

2002 stellte Dr. D. (Name der Red. bekannt) die etwa 30-Jährige ein. Ein Arbeitszeugnis konnte sie nicht vorlegen, da ihr vorheriger Arbeitgeber überraschend an einem Herzinfarkt verstorben war. Ihre 50-prozentige Behinderung war auf eine Bandscheiben-Op. zurückzuführen – und sollte sich im weiteren Verlauf noch als Hürde für den Arzt entpuppen.

Ernsthafte Warnzeichen hat der Arzt lange ignoriert

Ihre Langfingerqualitäten, so glaubt Dr. D., kamen 2004 mit der Einführung...

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