Diese Fallen lauern beim Urinstreifentest

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: Roche Diagnostics, MT-Archiv

Streifentests zur Urinanalyse sind aus der haus­ärztlichen Praxis nicht mehr wegzudenken. Dennoch passieren im Alltagsstress immer wieder Fehler. Eine Expertin erläuterte, worauf Sie bei der Stix-Diagnostik besonders achten sollten – von der richtigen Ablesezeit bis zu vorgetäuschten Diagnosen.

Es gibt verschiedene semiquantitative Streifentests für die Urinanalyse. Unter Hausärzten genießt Combur® besonderes Vertrauen, wie eine Umfrage im Urindiagnostikseminar von Dr. Susanne Fink vom Nierenzentrum am Universitätsklinikum Heidelberg ergab. Allerdings werden die Felder unterschiedlich genutzt.

Nur wenige Kollegen schauen z.B. nach dem pH-Wert. Für selten relevant erklärte die Referentin auch die Dichte (spezifisches Gewicht): "Sie dient allenfalls im Durstversuch dazu, zu prüfen, ob jemand genügend konzentriert." Kaum betrachtet wird auch das Bilirubinfeld: Bis hier die Farbe umschlägt, haben wir schon längst einen Ikterus, so die Kollegin. Wichtig sind dagegen:

  • Leukozyten und...

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