Diese Medikamente helfen Apoplexpatienten mit chronischer Algesie

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Die Schmerzen treten häufig erst Monate nach dem Hirninfarkt auf. © fotolia/Aleksej

Die Langzeitfolgen eines Schlaganfalls betreffen nicht nur Motorik oder Sprache. Jeder zehnte Patient entwickelt binnen weniger Monate ein chronisches Schmerzsyndrom, das die Lebens­qualität noch stärker beeinträchtigt.

Unter das chronische Schmerzsyndrom nach einem Hirninfarkt fallen z.B. zentral bedingter Schmerz, periphere Neuropathien und Beschwerden durch Spastik. Die Betroffenen weisen einen signifikant stärkeren kognitiven Abbau auf als Apoplektiker ohne Schmerzen und brauchen mehr Hilfe im Alltag.

Bei der Entwicklung des Syndroms spielen wohl die Schwere des Schlaganfalls, hoher Alkoholkonsum und vorbestehende Depressionen eine Rolle, schreibt Dr. Steven­ Drahn­ von der Neurologie am Bundeswehrkrankenhaus Berlin. Die Genese ist am häufigsten zentraler Natur. Pathophysiologisch geht man davon aus, dass eine Deafferenzierung thalamischer Strukturen die inhibitortische Kontrolle der Schmerzleitung...

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