DMPs für Kassen bald unattraktiv?

Autor: KS

Schon 2007 könnte es mit der Hatz der Krankenkassen auf potenzielle DMP-Kunden vorbei sein. Dann soll das große Geld nämlich nicht mehr pro eingeschriebenen Diabetiker oder KHK-Patienten, sondern aus dem morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (RSA) sprudeln. Dabei wird jeder Versicherte nach seinem Morbiditätsrisiko taxiert, und die Kasse bekommt aus dem RSA-Topf das Geld für hohe Risiken – egal ob der Patient im DMP eingeschrieben ist oder nicht.

Das wäre jedenfalls so, wenn das Bundesgesundheitsministerium den Vorschlag eines Gutachterteams, bestehend aus dem IGES-Institut Berlin sowie den Instituten der Professoren Dr. Karl Lauterbach und Dr. Jürgen Wasem, realisiert. „Die Politik sollte diesen Vorschlag jetzt zügig umsetzen“, empfahl der Duisburger Gesundheitsökonom Prof. Wasem auf dem Forum der AOK Bayern über die Zukunft von GKV und PKV. Die Morbidität jedes Versicherten wollen die Gutachter anhand bestimmter Indikatoren errechnen. Für besonders aussagekräftig halten sie die stationären Diagnosen und die Arzneimittelverordnungen der Patienten.

Die Einschreibung in ein DMP spiele dann keine Rolle mehr dafür, wie viel Geld eine...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.