Doch kein Infarkt durch Chlamydien?

Autor: MW

Zahlreiche Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Chlamydia-pneumoniae-Infektion und Atherosklerose-Entstehung legen nahe, dass Antibiotika die KHK an der Wurzel packen könnten. Zwei große Studien verkünden jetzt: Gewaltiger Irrtum!

Die ACES*-Studie prüfte bei rund 4000 Patienten mit dokumentierter KHK, ob einjährige Azithromycin-Therapie (600 mg wöchentlich) die Rate kardiovaskulärer Ereignisse senkt. Nach einer Beobachtungszeit von im Mittel vier Jahren wurde deutlich, dass man sich die Antibiotikagabe auch hätte sparen kann. Zwischen Plazebo- und Verumgruppe bestanden keine Unterschiede in Bezug auf den kombinierten primären Endpunkt (KHK-Tod, nicht-tödlicher Infarkt, Revaskularisation, Klinikaufnahme wegen instabiler Angina). Auch hinsichtlich Gesamtmorbidität und Schlaganfall schnitten die Patienten der Antibiotikagruppe nicht besser ab.

Aber Atherosklerose durch Keime ...
Die Arbeitsgruppe von Dr. Christopher P....

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