Dr. Köhler: „Kein Arzt wird enteignet“

Autor: Michael Reischmann

Mit seinen Interviews gelingt es Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler, ärztliche Themen ans breite Publikum heranzutragen. Jetzt darf diskutiert werden: Mit wessen Geld soll eigentlich ein Arzt entschädigt werden, dessen Praxis in einem überversorg­ten Ballungsraum künftig ohne Nachfolger bleiben soll?

„In überversorgten Gebieten schlagen wir zum Beispiel vor, nicht jede frei werdende Praxis wieder zu besetzen.“ Mit diesen Worten in der „Westfälischen Allgemeinen Zeitung“ löste der Minister eine Nachrichtenlawine aus, die zu Überschriften führte wie „Rösler will Zahl der Ärzte reduzieren“ (Frankfurter Neue Presse) und die in den Reihen der Ärzteschaft Kritiker wie Unterstützer aus der Deckung lockte.

KBV-Vorsitzender Dr. Andreas Köhler beeilte sich klarzustellen, dass es hier nicht um „Enteignung“ gehe: „Wer als Arzt in einer überversorgten Region seine Praxis verkaufen will, kann dies unter Umständen nicht zu wirtschaftlichen Konditionen tun. In diesen Fällen könnten Kassenärztliche...

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