Duale Plättchenhemmung: Vier Fallbeispiele zeigen, wo es hakt

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Damit nach dem Infarkt alles flüssig läuft, sollte die DAPT zwölf Monate erfolgen. © iStock/Noctiluxx

Nach elektivem Stent sechs Monate duale Plättchenhemmung – so weit gibt es eine klare Ansage. Doch leider ist die Sache nicht ganz so einfach, denn es existieren zahlreiche problematische Konstellationen.

Zum Thema duale Antiplättchentherapie (DAPT) gab es in diesem Jahr ein Update der ESC*. Wie sich das in die Praxis implementieren lässt, schildert eine Arbeitsgruppe von ESC und EACTS** um Dr. Jean-­Philippe­ Collet­ von der Kardiologie am Hôpitaux Universitaires Pitié-Salpêtrière in Paris anhand von Fallbeispielen.

Fall 1:

Der 77-Jährige kommt mit einem ST-Hebungsinfarkt (STEMI) in die Klinik. Die Lyse verläuft erfolgreich und der Mann erhält die Loading-Dosis ASS plus Clopidogrel. Die anschließende Angio zeigt eine Stenose in der rechten Koronararterie, die mit einem unbeschichteten Stent versorgt wird.

Am nächsten Morgen erbricht der Patient Blut, setzt Teerstuhl ab und wird...

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