Dünnschichtzytologie besser als der konventionelle Pap-Test

Autor: Privatdozent Dr. Hans Ikenberg, Bad Münder

Die Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung des Zervixkarzinoms ist eine der wenigen Präventionsmaßnahmen, deren Effizienz unbestritten ist. Ebenso klar ist allerdings, dass es Grenzen gibt, die mit der konventionellen Zytologie nicht überwunden werden können.

So hatten etwa 50 % der Frauen, die an einem invasiven Zervixkarzinom erkrankten, in den vorhergehenden drei bis fünf Jahren an einer Vorsorgeuntersuchung teilgenommen (1), und nur 20 bis 50 % aller CIN II/III werden durch eine einmalige zytologische Untersuchung entdeckt (2, 3). Abnahme- und Präparationsfehler sind eine wesentliche Ursache solcher Probleme.

Zum ersten Mal seit der Einführung der zytologischen Diagnostik in die Routine vor 30 bis 50 Jahren gibt es mit der Dünnschichtzytologie eine entscheidende Weiterentwicklung dieses Verfahrens. Synonyme dieser Technik sind Monolayer-Präparation (obwohl es sich nicht um eine einschichtige, sondern eben um eine dünnschichtige Ausbreitung...

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