Düstere Aussichten für GKV und IGeL-Markt

Autor: khb

Die deutsche Wirtschaft liegt zur Zeit am Boden - und damit auch die GKV und alle Sozialsysteme. "Wachstumseinbruch", so lautet

 

das optimistische Urteil. Die Pessimisten sehen bereits Anzeichen einer Katastrophe: Die Stagnation könnte schleichend in eine lang anhaltende Deflation münden. Das sind Prognosen des Herbstgutachtens 2002, das die sechs führenden Wirtschaftsforschungsinstitute jährlich erstellt.

Egal, welche Prognose stimmt, fürs Gesundheitswesen und die Sozialsysteme haben die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrer "Herbstprognose 2002" nur Hiobsbotschaften im Köcher: Sowohl für die GKV als auch im privaten Gesundheitsmarkt gibt es praktisch keine Wachstumschancen. Das Konjunkturbild ist deprimierend:

  • Die Zahl der erwerbstätigen Arbeitnehmer wird 2003 im Schnitt die Vorjahreszahl um mindestens knapp 50 000 unterschreiten - das ist die optimistische Prognose. Im laufenden Jahr waren bereits rund 200 000 Menschen weniger abhängig beschäftigt als 2001. Für die eh schon schwächelnde GKV bedeutet dies Mindereinnahmen in Höhe von wenigstens 500 Mio. Euro.

Nur Stagnation oder...

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