Durch längere Blutdruckkontrolle zu mehr Schutz vorm Schlaganfall?

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: thinkstock

Ein 24h-EKG gehört routinemäßig zur Untersuchung nach Schlaganfall. Ist die kurze Zeitspanne überhaupt geeignet Rhytmusstörungen zu entdecken?

Trotz ausgedehnter Diagnostik bleibt die Ursache bei 20–40 % aller Schlaganfälle unklar. Zwei aktuelle Studien deuten darauf hin, dass häufig ein unentdecktes Vorhofflimmern verantwortlich ist.

Routinemäßig erhalten Patienten mit kryptogenem Schlaganfall ein 24-Stunden-EKG, um paroxysmales Vorhofflimmern (VHF) aufzuspüren. Doch Beobachtungsstudien ließen ahnen, dass dieser Zeitraum zu kurz ist. Zwei neue Untersuchungen untermauern den Verdacht.

In der EMBRACE*-Studie erhielten 572 Patienten im Mindestalter von 55 Jahren nach Schlaganfall oder TIA randomisiert einen 30-Tage-EKG-Rekorder (Intervention) oder die übliche 24-Stunden-Messung (Kontrolle).1 Primärer Endpunkt war neu entdecktes VHF...

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